Die Landesgruppe Baden
Geschichte der Landesgruppe Baden-Württemberg
Im Bereich Baden-Württemberg war der Kleine Münsterländer Vorstehhund bis nach dem Zweiten Weltkrieg in Jägerkreisen nahezu unbekannt. Als Vorstehhunde wurden DD und DK geführt. KLM waren, wenn überhaupt, nur auf Ausstellungen zu sehen und somit ohne Rücksicht auf jagdlichen Einsatz gezogen. Ende der 50er Jahre sah man dann vereinzelt jagdlich geführte KLM aus diesen Zuchten, welche leistungsmäßig, insbesondere im Vorstehen, durchaus überzeugten.
Eine Leistungssteigerung erfolgte erst durch Ankäufe aus den Stammgebieten des KLM und durch Verfügung sogenannter Patenhunde in Praktikerhänden. 1957 lief der erste KLM bei einer VJP des DD-Baden mit einem II Preis. Führer und Hund wurden damals als Exoten betrachtet.
Bei einer seiner jährlichen "Blutreinigungskuren" mit Kaiserstühler neuem Wein nahm der 1. Vorsitzende der LG Bayern mit dem "Exotenführer" Kontakt auf. Dies führte am 20. April 1959 zur Gründung der Landesgruppe Baden-Württemberg in Kürzell. Hilfestellung am Gründungstag mit VJP und Zuchtschau gaben die KLM-Freunde Dr. Heckel, Hülsmann und Augustin. Das Gebiet der Landesgruppe umfasste ganz Baden-Württemberg und die Rheinpfalz. Es wurde von einem Landesgruppenobmann betreut, die Mitgliedsbeiträge gingen an den KLM-Verband. Finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Prüfungen war minimal und die Landesgruppen auf Spenden angewiesen. Insbesondere dieser Umstand führte zur Gründung selbständiger Landesgruppen im KLM-Verband.
1964 entstand aus der Landesgruppe Baden-Württemberg die Landesgruppe Saar-Rheinpfalz.
1967 ist die Landesgruppe Baden-Württemberg selbständiges Mitglied des Jagdgebrauchshundverbandes.
1977 übernahm die Landesgruppe Württemberg-Hohenlohe den östlichen Teil des Landesgruppengebietes.
Der am 05.01.01 neu festgelegt Grenzverlauf umfasst das Gebiet des Landesteiles Baden (grün unterlegt) des Bundeslandes Baden – Württemberg.
